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Montag, 28. Juli 2014

EIN BESUCH IN DER FRISIERKOMMODE UND MEINE NEUE LIEBE... DER PIXIE {IMPRESSIONS}


Wer mir auf Instagram folgt, hat sicher schon gesehen, dass ich eine klitzekleine Wandlung vollzogen habe. Ich habe mich nämlich von meinen roten langen Haaren getrennt und trage stattdessen jetzt einen hellblonden kurzen Pixiecut. Bis vor einigen Jahren habe ich eigentlich allgemein eher kurze Haare getragen und dass sie überhaupt so lang waren, habe ich nur einer Haarverlängerung zu verdanken. Denn ohne zusätzliche Verdichtung habe ich sehr dünnes Haar und das Tragen von einer richtig langen Mähne, ohne zusätzliche Hilfe von Extensions, ist nahezu unmöglich.

 
Da also sowieso ein kürzerer Schnitt anstand, wollte ich dem ganzen gleich Hand und Fuß geben und meinen Typ komplett verändern. OK, meine roten Haare vermisse ich schon ein wenig, denn rote Haare sind nach wie vor mein Favorit. Aber auf Dauer war es mir etwas zu anstrengend, denn wer rote Haare trägt, kennt das Problem vielleicht, man muss regelmässig und zudem auch sehr oft nachfärben. Und dann noch die Sache mit dem optimalen Farbton... Ich habe schon sehr lange mit dem blonden Pixie von Michelle Williams geliebäugelt und fand die Zeit jetzt gerade richtig.


Zusätzlich gibt es heute auch noch einen kleinen Einblick in den Salon meiner Friseurin Eva, denn ihre kleine Frisierkommode ist einfach nur traumhaft schön und sollte einfach einmal hergezeigt werden! Ausserhalb der Stadt, in einem kleinen Häuschen, eingerichtet mit schlichten eher alt antiken Dingen, ganz vintagelike, was mein Herz persönlich ja immer etwas höher schlagen lässt. Und immerhin fahre ich für einen Besuch auch 100km! Na gut, das liegt nicht unbedingt nur an dem hübschen Geschäft, sondern vielmehr an der Fähigkeit von der lieben Eva, aber es passt natürlich gut zusammen und man fühlt sich richtig wohl. Und wenn man 5 Stunden dort verbringt, ist es einfach erfrischend, wenn man durch den Garten hinterm Haus laufen und sich ein wenig mit Juno, der süßen Mischlingsdame, beschäftigen kann.


Da gibt es nicht nur Bienenstöcke, denn wenn man genau hinschaut, entdeckt man sogar ein verstecktes Baumhaus. Alles ist saftig Grün und die pink leuchtenden Blumen rundherum runden das ganze perfekt ab. Ein richtig kleines Paradies für mich!


Wir haben tatsächlich 5 Stunden gebraucht und Eva hat wahre Wunder bewirkt! Zweimal wurde blondiert und einmal getönt, nicht gerade angenehm für die Kopfhaut. Das Ergebnis war aber tatsächlich ein schöner heller Blondton, beide haben wir bei meinem roten Haar nicht so ganz daran geglaubt. Denn zwischenzeitlich hatten sie ja dann auch eher die Farbe von Gelborange. Umso glücklicher waren wir, dass es dann doch besser funktioniert hat, als gedacht. An dieser Stelle auch nochmal ein riesengroßes Danke, meine liebe Eva! Wenn ich dich nicht hätte... :)


Die Meinungen zu meinem neuen Look gehen auseinander, sind aber großteils positiv. Man sagt im allgemeinen, dass ich jetzt viel frischer aussehe und nicht mehr ganz so kränklich blass wirke, was doch schon ein ziemlich guter Aspekt ist. Ich trauere den langen Haaren auch kein bisschen hinterher, im Gegenteil fühle ich mich sogar ein wenig befreit. Kein Gezwicke mehr, wenn man sich die Jacke anzieht oder die Tasche überwirft, kein Kleben im Nacken, wenn es draußen richtig heiß ist und auch das Haarepflegen, bzw. Waschen geht um einiges schneller! Und ich kann klamottentechnisch wieder alle alle alle Farben tragen, was mit den roten Haaren auch immer so eine fragliche Sache war. Die Hauptsache ist ja aber auch, dass man selbst damit glücklich ist! Und vielleicht auch noch das Männlein, denn der muss mich ja schließlich Tag und Nacht anschauen!


Und eigentlich werden sie ja sogar noch etwas kürzer werden. Die jetzige Länge sollte nur ein erster Versuch sein, ich habe aber für mich selbst gemerkt, dass ich die langen Haare im Gesicht nicht mag. Und das Bild dieser einen Frisur in meinem Kopf (also die von Michelle Williams) finde ich, trotz extremer Kürze, sehr elegant und weiblich. Also so kurz, dass man auch nicht mehr viel Zeit im Bad verbringen muss, denn zugegeben bin ich momentan doch schon ziemlich faul, was das Stylen angeht.


Leider hat Herr nordbrise bisher nur dieses eine halbwegs brauchbare Foto meiner jetzigen Frisur knipsen können, denn es ist tatsächlich ziemlich schwierig diese gut einzufangen. Sie sieht auf allen Bildern komplett anders aus, als in echt. Aber spätestens mit dem neuen noch kürzeren Haarschnitt (der Termin steht schon), werde ich euch brauchbareres Material zur Verfügung stellen. So richtig mit Vorher-Nachher und so. Und mein Profilbild gehört ja auch noch geändert...


Und weil's so schön ist, habe ich zu meiner Typveränderung auch gleich noch meine Website ein bisschen überarbeitet. Vielleicht ist es dem ein oder anderen ja aufgefallen?! Es gibt ein neues Logo, mit dem alten war ich einfach nicht zufrieden und es hat sich ein kleines bisschen was am Layout geändert. So soll's jetzt dann aber auch bleiben! 'Ne schlimme Sache mit diesem ewigen Perfektionismus! Ich sollte da wohl mal dran arbeiten, hm? :)

Samstag, 26. Juli 2014

IN THE SUMMERTIME... KARAMELLEISCREME VS. KOKOS-MÜSLI {RECIPES} REISE DURCH'S ALPHABET


Ich konnte mich dieses Mal einfach nicht entscheiden, was ich euch auf meiner Reise durch's Alphabet zum Buchstaben K zaubern soll. Warum also nicht einfach ein Duo? Cremig leckere Karamelleiscreme vs. knusprig sommerliches Kokosmüsli! Man kann nämlich beide auch ganz wunderbar gemeinsam verspeisen und genießen! Beides ist schnell zubereitet und braucht dann lediglich nur etwas Zeit, bis es zum Verzehr fertig ist.



KARAMELLEISCREME

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 45 Minuten
Gefrierzeit: mind. 6 Stunden

500ml Sahne 
100g Zucker
100ml Milch
4 Eigelbe


Die Sahne steif schlagen. Zucker mit zwei Eßlöffel Wasser in einem größeren Topf verrühren. Langsam und ohne weiteres Rühren erhitzen, bis der Zucker eine hellbraune Farbe annimmt. Topf vom Herd nehmen, die Milch ganz langsam zugießen und einige Minuten mit dem Handrührgerät aufschlagen. Hier ist ein wenig Vorsicht geboten, denn beim Zufügen der Milch kocht die Flüssigkeit sehr stark auf, dies legt sich aber innerhalb von Sekunden  wieder. Also am besten etwas Abstand halten. Dann die Eigelbe zufügen und nochmals gut miteinander verrühren. Zum Schluß die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Eiscreme in einem luftdicht verschließbaren Behälter für mindestens 6 Stunden, am besten aber über Nacht, in den Gefrierschrank stellen. Das ganze ist anfangs sehr flüssig, wird nach der Gefrierzeit aber wunderbar cremig.

Fructose 0,0g | Glucose 0,17g | Saccharose 99,8g | Laktose >0,01g



KOKOS-MÜSLI
1 Glas à 1,5l

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 45 Minuten

200g Haferflocken
50g Kokosflocken
50g gehackte Mandeln
30g Kakaopulver
1 Prise Meersalz
Mark einer Vanilleschote
200g Reissirup (oder Honig)
2 EL Kokosöl
100g Kokoschips
20g getrocknete Himbeeren

Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
In einer Schüssel Hafer- und Kokosflocken, sowie Mandeln miteinander vermischen. Reissirup und Kokosöl in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen, sobald die Masse zum Kochen beginnt, den Topf vom Herd nehmen und nach und nach Vanillemark, Salz und Kakaopulver einrühren und zu einer glatten Masse verarbeiten. Vorsichtig über die Trockenmischung gießen und alles gut mit einem Kochlöffel vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmässig verteilen und im vorgeheizten Backofen für 15 Minuten rösten. Backblech aus dem Ofen holen, das Müsli nochmals mischen und für weitere 15 Minuten rösten. Das Müsli fühlt sich jetzt noch etwas weich an, wird aber knursprig, sobald es ganz ausgekühlt ist. Zum Schluß noch die Kokoschips und die Himbeeren untermischen und anschließend alles in ein luftdicht verschließbares Glas füllen. Sollte das Müsli sehr fest zusammenkleben am besten mit den Händen etwas auseinander reiben oder in eine Gefriertüte füllen und nur leicht mit einem Nudelholz darüber rollen.

Fructose 0,58g | Glucose 0,89g | Saccharose 18,26g | Laktose >0,01g


Sollte noch etwas übrig bleiben... ich nasche immer schon vor dem Abfüllen vom Blech und davor aus der Schüssel und davor aus dem Topf... schmeckt das Müsli auch besonders gut zu meiner selbstgemachten Joghurtcreme im Töpfchen. Wir genießen es heute aber zu unserer leckeren Karamelleiscreme. Der Name verrät schon, dass das Eis im Munde zergehen wird!



Wer macht bei euch das Rennen? Die Eiscreme oder das Müsli? Oder doch die Kombination aus beidem?

Mittwoch, 16. Juli 2014

JOGHURT-KIRSCH-KUCHEN {RECIPE} REISE DURCHS ALPHABET


Am Wochenende waren wir zum Grillen bei Freunden eingeladen. Und da ich selten und nur ungern zu einer Einladung ohne kleines Mitbringsel komme, passte es eigentlich perfekt, dass ich schon alles für einen Kirschkuchen zuhause (und im Hinterkopf) hatte. Das Grillen wurde dann zwar leider kurzfristig abgesagt, da sich das "Sommerwetter" wieder mal so richtig ins Zeug gelegt hatte, den Kirschkuchen gab es aber natürlich trotzdem und musste dann eben die letzten Tage von Herrn nordbrise und mir alleine vernascht werden. Zum Wetter sag ich nur... Regen. Wem geht das momentan noch so richtig auf die Nerven?



Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Backzeit: ca. 50-60 Minuten
Gesamtzeit: ca. 80-90 Minuten

Zutaten
350g Dinkelmehl
1 Pkg. Backpulver (lf)
1 Pkg. Vanillezucker (lf)
3 Eier
100g Öl
200g Naturjoghurt (lf)
90g Zucker (ersatzweise Reissirup oder 120g Traubenzucker)
300g Kirschen
Butter & Semmelbrösel für die Form


Kirschen für etwa 15 Minuten in einer Schüssel mit Wasser bedeckt stehen lassen, damit sich ungebetene Gäste verabschieden können. Danach gut abtrocknen und entkernen.


Wer keinen Kirschentkerner hat, der kann folgendes probieren: Stiel entfernen und eine dicke Holzstricknadel von oben in die Kirsche drücken, bis man den Kern spürt. Diesen vorsichtig aber fest nach unten durch drücken. Wenn man merkt, dass sich der Kern lockert, mit den Fingern die Kirsche noch ein wenig zusammen drücken. Ein wenig Übung braucht es schon, aber ich finde die Methode besser, als die Kirschen zu halbieren und den Kern mühsam rauszufummeln.


Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben und vermengen. Die Eier in einer zweiten Schüssel aufschlagen, dann das Öl und den Joghurt zufügen und gut verquirlen. Zucker und Vanillezucker beimengen und alles gut miteinander verrühren. Jetzt nach und nach das Mehl einrieseln lassen und alles zu einer gleichmässigen Masse verarbeiten. Zum Schluß die Hälfte der Kirschen vorsichtig unter den Teig heben.

 
Die Form buttern und mit Paniermehl ausstreuen, dann den Teig einfüllen. Die restlichen Kirschen nur leicht auf den Teig aufsetzen, ich habe noch zusätzlich einige mit Stielen verwendet, das finde ich persönlich sehr hübsch. Für ca. 50-60 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben und goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

mit Zucker: Fructose 19,11g | Glucose 24g | Saccharose 108,05g | Laktose >0,01g
mit Traubenzucker: Fructose 19,11g | Glucose 143,76g | Saccharose 18,23g | Laktose >0,01g


Ich bin ja eigentlich ein richtiges Herbstmädel, denn es gibt doch einfach keine schönere Zeit im Jahr! Na auf jeden Fall für mich. Aber dieser ewige Wechsel, den das Wetter gerade vollzieht, macht selbst mir keinen Spaß mehr. Da kamen jetzt doch tatsächlich sogar wieder dicke Socken und Dinkelkissen zum Einsatz! Hoffen wir einfach mal das beste, vielleicht schlüpft er ja demnächst noch aus seinem kleinen Loch und erfreut uns etwas länger mit ein wenig Sonnenschein und warmen Temperaturen! Ein bisschen Zeit zum Kirschenpflücken ist ja noch! :)

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